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Getreideherbizide

Verunkrautungen nehmen deutlich zu -  Frühjahr 2022

Das Samenpotential von Ackerfuchsschwanz hat sich in den letzten Jahren regional enorm aufgebaut. Anderseits ist zu beobachten, dass durch den überbetrieblichen Maschineneinsatz der schwer bekämpfbare Ackerfuchsschwanz zunehmend in Mischverunkrautungen mit Windhalm aber auch Jährige Rispe und Trespen auftritt. Wo früher nur leicht bekämpfbarer Windhalm war ist heute zunehmend auch schwer bekämpfbarer Ackerfuchsschwanz.

Der Blumenstrauß ist auf den ackerbaulich genutzten Feldern bunter geworden und die besondere Herausforderung wird sein, neben den bereits resistenten Unkräutern auch die bereits weit entwickelten Unkräuter ausreichend bekämpfen zu können. Das klingt fast nach der „Quadratur des Kreises“, aber es geht. Allerdings setzen die Anwendungsbestimmungen für die Herbizide hier klare Grenzen. Auf drainierten Flächen ist eine Anwendung von Niantic oder Atlantis Flex in voller Aufwandmenge erst ab dem 16.3. erlaubt. Die wärmeliebenden dikotylen „Frühjahrskeimer“ wie z.B.  Knöteriche, Storchschnabel, aber auch die im Getreide eher selten anzutreffenden Melden und Gänsefüße lassen sich davon losgelöst, wenn nötig, später und gezielt bekämpfen.

Empfehlungen gegen Ungräser und Unkräuter in Getreide 2022 finden Sie in der Anlage als PDF-Datei.

 

Neue Wirkstoffe gibt es in diesem Frühjahr nicht, die Pack-Angebote in der Anlage als PDF-Datei können preisliche Vorteile bieten. Das bekannte Atlantis WG + FHS wird nicht mehr angeboten, stattdessen ist zur Gräserbekämpfung in Weizen das wirkstoffvergleichbare Niantic + FHS verfügbar. Für den Einsatz von Niantic mit mehr als 150 g/ha ist die Drainauflage NW 800 zu beachten, auf gedrainten Flächen darf keine Anwendung zwischen dem 01. November und dem 15. März erfolgen. Bei Aufwandmengen unter 150 g/ha entfällt die NW 800, allerdings gilt diese Indikation nur gegen Windhalm und gegen Ackerfuchsschwanz sind in der Regel 500 g/ha erforderlich. Gegen schwer bekämpfbaren Ackerfuchsschwanz wird zur Zeit das Niantic in voller Aufwandmengen mit FHS und mit AHL- Zusätzen verwendet. Untersuchungen zeigen für diese Kombination den höchsten Wirkungsgrad. Auch schon geringe Mengen von AHL oder Dash (im Pack bei Biathlon 4D enthalten) beschleunigen die Wirkung von blattaktiven Herbiziden zusätzlich. Besonders bei Niantic ist der Zusatz von 30 l AHL/ha bekanntermaßen das „Zünglein auf der Waage“. Der Zusatz von SSA bringt keinen Zusatznutzen und Kantor kann die Wirkung von Niantic sogar auch verlangsamen bzw. etwas reduzieren. Bis zur Behandlung mit dikotylwirksamen Herbiziden sollte eine Behandlungspause von mindestens 7 Tagen eingehalten werden, nur so lassen sich antagonistische Effekte oder andere Wirkungsminderungen infolge ungünstigen Bedingungen gegen Ackerfuchsschwanz eher vermeiden. Ist die frühe Gräserbekämpfung witterungsbedingt aber nicht möglich, wäre im „Notfall“ eine Tankmischung am ehesten mit Omnera LQM, Saracen Delta, Biathlon 4D und Zypar möglich.

Nicht ausreichende Wirkung ist eine tickende Zeitbombe: Jeder Pflanze bildet 4-10 Ähren, also bis zu 2000 ALOMY-Samen pro Pflanze. Bei nur 10 Pflanzen pro qm entwickeln sich somit 20.000 Samen pro qm bzw. 200 Mio. Samen pro ha. Ein enormes Samenpotential, dem nun entschieden begegnet werden muss, sonst bleibt das Problem über Jahre bestehen. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass ein ALS-resistenter Biotyp dabei ist. Die rechnerische Wahrscheinlichkeit hierfür liegt bei ca. 1:1 Mio. Unter der Annahme, dass alle Samen keimen könnten, würden demzufolge pro ha ca. 200 ALOMYs heranwachsen die entweder gegen Flufenacet oder Mesosulfuron resistent sind. Bei einer sicheren Unkrautbekämpfung mittels intensiver Bodenbearbeitung, Scheinsaatbett, Glyphosateinsatz und sicherer Unkrautleistung der Herbizide könnte das Problem möglicherweise gelöst sein. Liegen die Wirkungsgrade der Bodenherbizide witterungsbedingt nur bei 60-80 %, erscheint die Entwicklung von resistenten Unkrautpopulationen eher wie eine tickende Zeitbombe auf dem Acker.

Atlantis Flex enthält die Wirkstoffe Mesosulfuron, Propoxycarbazone und Mefenpyr-Dietyl, also eine Kombination der bekannten Herbizide Atlantis WG und Attribut, allerdings ohne das dikotyl-wirksame Iodosulfuron. Bei voller Aufwandmenge 330 g/ha enthält Atlantis Flex den Wirkstoff Propoxycarbazone vergleichbar wie ein Drittel der Aufwandmenge von Attribut und Mesusulfuron wie vergleichbar 500 g/ha Niantic. Mit 330 g/ha wird Atlantis Flex (= 500 g/ha Atlantis WG) gegen schwer bekämpfbaren Ackerfuchsschwanz, Weidelgras- und Trespenarten, Flughafer und einjährig zweikeimblättrige (sensitive) Unkräuter eingesetzt. Wie beim Niantic ist auch beim Atlantis Flex die NW 800 zu beachten ist, da Atlantis flex aber keine Herbstzulassung hat, ist eine Anwendung auch mit reduzierten Aufwandmengen erst ab dem 16. März möglich. Mit 200 g/ha wirkt Atlantis Flex (= 300 g/ha Niantic) im Nachauflauf ausreichend gegen leicht bekämpfbaren Ackerfuchsschwanz, Windhalm und einjähriges Rispengras sowie sensitive Vogelmiere und bedingt auch gegen sensitive Kamille. Die Wirkung im Frühjahr liegt ohne Bodenherbizidvorlage bei durchschnittlich 75-80 % und mit Bodenherbizidvorlage bei ca. 80-85 %. Das alleine reicht für eine ausreichende Ackerfuchsschwanzbekämpfung nicht, hier müssen flankierende ackerbauliche Maßnahmen helfen, um mindestens 97 % Wirkungsgrad zu ermöglichen. Das langfristige Ziel ist, dass sich der der Bodenvorrat an Ackerfuchsschwanzsamen nicht zusätzlich erhöht.

Pacifica Direkt bzw. Inixio Plus sind weitere Handelslösungen aus dem Hause Bayer und enthalten baugleich Mesosulfuron Methyl-Na (31,32 g/kg), den Safner Mefenpyr-Diethyl (90 g/kg) und die dikotyl-wirksamen Wirkstoffe des bekannten Hoestar Super mit Iodosulfuron Methyl-Na 10 g/kg und Amidosulfuron-Natrium Salz (53 g/kg).

Mit Broadway plus Broadway Netzmittel (130 g/ha + 0,6 l/ha) ist eine Bekämpfung von sensitiven Windhalm möglich, also dort wo noch keine ALS-Resistenz festzustellen ist. Gegen Ackerfuchsschwanz (nicht aber gegen schwer bekämpfbaren Ackerfuchsschwanz) kann Broadway 220 g/ha plus Netzmittel 1,0 l/ha eingesetzt werden. Mit den Wirkstoffen Pyroxsulam und Florasulam wird in Winterweizen, Winterroggen und Triticale mit 130 g/ha eine sehr breite Wirkung auch gegen Klettenlabkraut, Kamillearten (nur sensitiv, ohne ALS-Resistenz), Vogelmiere, Ehrenpreisarten, Mohn, Knötericharten, Ausfallraps, Storchschnabelarten, Ackerhellerkraut, Ackersenf, Hirtentäschel, Vergissmeinnicht, Frauenmantel und Hundspetersilie ermöglicht. Broadway wird immer in Mischung mit dem Broadway-Netzmittel empfohlen. Eine Zugabe in AHL (pur) ist nur in Triticale und Roggen möglich. Von Tankmischungen von Broadway mit Medax Top wird abgeraten. Broadway plus Broadway Netzmittel könnte bei Bedarf mit dem Partner Pixxaro EC kombiniert werden.

Vor einer Herbizidmaßnahme ist es hilfreich, den Herbizidresistenzstatus der zu behandelnden Fläche zu ermitteln, im Zweifelsfall gibt eine Resistenzuntersuchung Auskunft. Auf Flächen, wo in der Vergangenheit stärkere Minderwirkungen mit ALS-Hemmern (Atlantis WG, Cato, Motivell, Maister Power) festgestellt wurden, ist der Einsatz eine ACCase-Hemmers (Axial 50 EC, Traxos, Sword) zielführender. Und dort wo ein Focus Ultra nicht mehr ausreichend wirkt, sollte möglichst der Behandlungsschwerpunkt auf ALS-Hemmern oder chlortoluronhaltige Herbizide (Lentipur 700, CTU 700) Carmina verlagert werden. Wenn noch keine Wirkungsminderungen bekannt sind, sollte ein Wechsel von Wirkstoffgruppen über die Fruchtfolge bereits jetzt fest eingeplant sein. Nehmen die Wirkungsminderungen mehrerer Wirkstoffgruppen zu, wäre über einen Einsatz eines Striegels nachzudenken. Mehrmaliges Striegeln bei trockenen Böden kann auch im Frühjahr gegen weit entwickelte Ungräser hilfreich sein. Um aus Gründen der Resistenzvermeidung einen dringend erforderlichen nachhaltigen Bekämpfungserfolg der ALS-Hemmer besonders gegen Ackerfuchsschwanz zu erzielen, sollte für eine ausreichende Benetzung, Anlagerung und Wirkstoffaufnahme bei blattaktiven Wirkstoffen gesorgt sein. Das ist mit Applikationstechnik, Beobachtungen zum Witterungsgeschehen und durch Nutzung von Formulierungshilfen bzw. Additiven möglich. Bei einer Luftfeuchtigkeit unter 60 % kann sich die Wirkung von blattaktiven Wirkstoffen deutlich verschlechtern, eine Verlegung der Maßnahme in die Morgen- oder Abendstunden ist meist ein tragbarer Kompromiss. Ostwindwetterlagen  lassen Tag/Nacht- Temperaturen stärker schwanken, die Nachtfrostgefahr steigt dann erheblich und damit die Gefahr von Kulturverträglichkeitsproblemen. Besonders geschwächte Bestände sollten Sie in dieser Phase nicht zusätzlich mit Herbiziden belasten.

Eine effektive Trespenbekämpfung beginnt bereits bei der Bodenbearbeitung im Herbst. Pflugverzicht fördert die Entwicklung von Trespen. Der Herbsteinsatz eines Bodenherbizides sollte einen möglichst hohen Teil der aufgelaufenen Trespen räumen. Leider reicht das Bodenherbizid aber alleine nur selten aus. Die beste Unterdrückung der Trespen wird mit Attribut, Niantic, Atlantis flex oder Broadway erreicht, aber auch nur wenn die Unkräuter das Stadium 3-Blatt erreicht haben. Da sich mittlerweile auch schon schwer bekämpfbare Trespen entwickelt haben, sollte auf eine Reduktion der Aufwandmenge möglichst verzichtet werden. Empfehlenswert ist besonders die Splittinganwendung im Frühjahr unter Beachtung eines Wirkstoffwechsels zum Beispiel mit einer Vorlage von Attribut mit 60 g/ha (plus Mero oder Dash) und einer Nachlage mit Broadway 150-275 g/ha (+ Broadway Netzmittel 0,6-1,0 l/ha) oder Niantic 300-400 g/ha (+ FHS 0,8 l/ha). 

Eine Bekämpfung von Weidelgräsern ist mit Traxos 1,2 l/ha oder Axial 50 mit 1,2 l/ha oder Niantic 500 g/ha + FHS 1,0 l/ha oder Husar Plus 0,2 l/ha + Mero 1,0 l/ha, Broadway 220 g + Broadway Netzmittel 1,0 l/ha Atlantis flex und Avoxa möglich. Eine Reduktion der Aufwandmenge ist auch hier nicht mehr angeraten, Traxos und Axial 50 darf in der Vegetationsruhe und die anderen Herbizide nur zu Vegetationsbeginn eingesetzt werden.

 

Die Bekämpfung von dikotyle Unkräutern wird in der anliegenden Excel-Datei gezeigt, die hier gewählten Aufwandmengen sollten aus Gründen der Resistenzvermeidung nicht unterschritten werden. Positive Aspekte, wie Vermeidung von Resistenz von Kamillen durch Wirkstoffkombinationen mit Clopyralid, Florasulam und Halauxifen-Methyl, sind in der Tabelle zu entnehmen. Eine Resistenz kann vermieden werden, desto mehr Wirkstoffe kombiniert sind. Ein Sternchen (*) beschreibt den länderspezifischen Mindestabstand zu Gewässern (z.B. in Niedersachsen 1 m) bei Einsatz von Abtriftminderungstechnik (90%). Die Wirkungen der Herbizide sind farblich gekennzeichnet, hilfreich ist in der Beurteilung auch das Ranking nach Wirkungen und Preis. Je breiter die Wirkung ist, desto höher ist die Zahl im Ranking, das erleichtert eine Auswahl. Die Kombination von Artus plus Primus Perfekt oder Tomigan 200 erreichen ebenso hohe Bewertungen wie Omnera LQM oder Pointer Plus oder Dirigent SX plus Ariane C mit den hier verwendeten Aufwandmengen. Wird diese breite Wirkung nicht benötigt, sind preiswertere Alternativen auszuwählen. Der Wirkstoff Florasulam ist in den Herbiziden Primus, Sumir, Turbine, Saracen, Saracen Max, Saracen Delta, Antarktis, Pointer Plus, Primus Perfekt, Axclean, Ariane C und Zypar enthalten. Neben Klettenlabkraut werden Kamille und -Vogelmiere, Vergissmeinnicht und teilweise auch Mohn gut erfasst. Omnera LQM besitzt bereits nach 30 min Wirkstoffaufnahme eine sehr gute Wirksamkeit gegen Klatschmohn, Hirtentäschel, Vergissmeinnicht, Vogelmiere, Windenarten, Kamille (ALS-sensitiv), Senf und Klettenlabkraut. Gut erfasst werden auch Ausfallraps (außer Clearfieldraps), Phacelia, Wegrauke, Kreuzkraut, Storchschnabel, Hundskerbel, Stiefmütterchen und wenn vorhanden auch Schierling, Wilde Möhre, Beifuß und Gänsefußarten. Omnera LQM hat die Anwendungsbestimmung NW800 erhalten, damit ist keine Anwendung auf gedrainten Flächen zwischen dem 01. November und dem 15. März möglich. Omnera LQM ist mit AHL 30 l/ha und mit Gräsermitteln, wie zum Beispiel Niantic plus FHS oder mit Axial 50 EC, mischbar. Gegen Klettenlabkraut, Kamille und Vogelmiere kann das bekannte Biathlon 4D (Fertigformulierung von Biathlon plus Primus) in allen Getreidearten zwischen BBCH 13-39 eingesetzt werden. Der Zusatz von Dash verbessert die Wirkung gegen Kornblume, Mohn, Knöterich, Ehrenpreis, Taubnessel, Vergissmeinnicht und Ausfallraps. Finy oder Savvy entsprechen dem altbekannten Gropper SX. Alliance bzw. Fussa, Acupro und Pelican Delta sowie Saracen Max sind in der Zusammensetzung und Wirkung vergleichbar. Gegenüber Hundskerbel hat im Frühjahr das metsulfuronhaltige Pointer Plus, Artus, Omnera LQM, Ergon bzw. Connex sowie das Dirigent SX und Boudha die Nase vorne.

ALOMY:                       15-20 Pflanzen/ m²

APESV:                        20-25 Pflanzen/ m²

Unkräuter allgemein:     5 % DG oder 40-60 Pflanzen/ m²

Die Beurteilung ob eine Unkrautbekämpfung notwendig ist oder nicht ist anhand der bekannten Unkrautbekämpfungsschwellen möglich. Dort wo die nachfolgenden Unkrautdichten nicht erreicht sind, könnte durchaus über einen Verzicht der Herbizidmaßnahme nachgedacht werden, insbesondere dort wo eine Unkrautbekämpfung im Herbst ausreichend gewirkt hat.

Sind die Unkrautdichten erreicht und eine Herbizidmaßnahme durchgeführt wurde, sollte ein kleines Spritzfenster über den Bekämpfungserfolg der Maßnahme Auskunft geben. Die Sinnhaftigkeit dieser kleinen Spritzfenster wird immer wieder mal in Frage gestellt, um aber einen Bekämpfungserfolg einer Maßnahme sichtbar zu machen, ist das Fenster unabdingbar!

 

Kontakte

Dr. Dirk Wolber
Dr. Dirk Wolber

Leiter Sachgebiet Herbologie

0511 4005-2169

0511 4005-2120

  dirk.wolber~lwk-niedersachsen.de


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